Michelsneukirchen im Bayerischen Wald
Ein herzliches "Grüß Gott" auf unserer Internetseite.
Als Bürgermeister der Gemeinde Michelsneukirchen begrüße ich Sie recht herzlich auf unserer Homepage, mit der wir Ihnen
unseren Ort und unsere Gemeinde vorstellen und näher bringen wollen.
Der Ort Michelsneukirchen wurde erstmals im Jahre 1231 als "Niuwenkirchen" urkundlich erwähnt. Im 30-jährigen Krieg und den darauf folgenden Spanischen und österreichischen Erbfolgekriegen wurde die Gemeinde und Pfarrei stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde von den einstigen Grafen von Törring-Jettenbach, Burgherren von Falkenstein, im Jahre 1707 – 1711 erbaut. Ihnen wurden die Schwarzen Rauten auf goldenem Grund im Gemeindewappen gewidmet.

Die Gemeinde Michelsneukirchen liegt im Vorderen Bayerischen Wald, im Süden des Landkreises Cham mit der Bezirksgrenze
zu Niederbayern. Bis zur Gebietsreform 1978 zählte die Gemeinde mit einer Fläche von 33 qkm zur zweitgrößten Landgemeinde
Bayerns. Knapp 1800 Einwohner leben in 53 Ortschaften, Weilern und Einöden. Dank reger Bautätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Ort auch in der Infrastruktur gut entwickelt.
Kindergarten, voll gegliederte Grund- und Hauptschule, Sportanlagen, praktizierende Ärzte, Lebensmittelmarkt, Bäcker,
Metzger, Banken und viele Handwerksbetriebe bieten alles für den täglichen Bedarf. 17 Vereine gestalten das kulturelle Leben der Gemeinde.
Große Erfolge wurden im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erzielt. 1980 und 1986 erhielt Michelsneukirchen eine Goldmedaille auf Landesebene und 1981 und 1987 eine Silbermedaille im Bundesentscheid. Der Fremdenverkehr hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Beherbergungsbetriebe, Privatvermieter und Urlaub auf dem Bauernhof bieten Interessantes für unsere Gäste.

Die abwechslungsreiche Hügellandschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten lässt sich auf vielen markierten Wanderwegen erkunden.
Historische Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche St. Michael, Kirche St. Ägidius in Dörfling, das alte Mesnerhaus mit seinem seltenen zweigeschossigen Mansarddachbau und Stuckfassade. Ganz besonderes Augenmerk verdient das sogenannte „Mauthäusl“ in St. Quirin, das einst als Zollstation an der Grenze von Bayern und Pfalz diente.
Naturdenkmäler, wie gigantische Felsformationen, der bekannte Schwammerlfelsen oder die Grotte bei Dörfling, sowie die Opfersteine bei Eidengrub lassen sich an den Wanderwegen erkunden. Ein besonders reizvolles Tal bei Kohlmühl wird von einem natürlichen Bachlauf mit Wasserfällen durchschnitten und lädt zur Erholung ein.
In Michelsneukirchen lässt es sich gut leben, überzeugen Sie sich! Bis bald in unserer Gemeinde.
Gerhard Blab
1. Bürgermeister